Unsere beiden Mehrstufenklassen

MSK 1, MSK 2 und manchmal auch MSK Plus

Für die kommenden Schuljahre (2022/23 und 2023/24) gibt es ausschließlich Plätze für Erstklässler in der MSK! Alle anderen Plätze sind belegt!

Pädagogisches Konzept

Unsere Mehrstufenklassen mit dem Konzept der altersheterogenen Zusammensetzung haben bereits vor vielen Jahren Einzug in unsere Schule erhalten und dementsprechend verfügen wir bereits über viele Jahre an Erfahrung!

Start in der MSK 1: Die Schüler:innen der Schulstufen 0-2 starten bei Fr. Theurl und dem Klassenmaskottchen Idefix.

Gemeinsam wird die Klassengemeinschaft aufgebaut und gefestigt, indem viele verschiedene soziale Schwerpunkte stattfinden. Regeln werden besprochen und gemeinsam erarbeitet und das Lernen wird gelernt. Dabei dürfen auch Fehler passieren!

Im Laufe der Zeit wird das selbständige und individuelle Arbeiten gefördert und der Weg zu mehr Selbst-Verantwortung geebnet.

Nach 2-3 Jahren erfolgt dann der Wechsel in die MSK 2 (Schulstufen 3-4 bzw. 5) zu Fr. Lang-Galler, die auf dem Ordnungs- und Regelsystem der MSK 1 aufbaut und vermehrt mit Wochenplänen und dem System der Lernwerkstätten arbeitet.

Beide Mehrstufenklassen liegen nebeneinander und haben eine Verbindungstüre. In den sogenannten “Plus-Stunden” können sich alle Schüler:innen auch unabhängig ihrer Schulstufen vermischen, sich gegenseitig helfen, sich austauschen und gemeinsam arbeiten oder lesen.

Stundenweise werden beide Klassenlehrerinnen durch eine 3. Lehrperson unterstützt.

Hier sehen Sie die positiven Auswirkungen bezüglich der Qualität des Lehr- und Lernsettings:

  • Die soziale Durchmischung der 5-8Jährigen, der 8-11Jährigen sowie der 5-11Jährigen ermöglicht es, dass die Kinder sich in verschiedenen Rollen erleben und immer wieder die Möglichkeit haben, ihre Position innerhalb der Gruppe zu verändern.
  • Durch das bewusste Einsetzen der Altersmischung können Kinder viel voneinander lernen. Das bewirkt ein besseres Verständnis von kognitiven Inhalten, denn was ein Kind einem anderen Kind erklärt hat, beherrscht es nachhaltig.
    Zudem können Beziehungen aufgebaut und über mehrere Jahre vertieft werden.
  • Starre Rollen wie „leistungsschwach“, „leistungsstark“ oder „begabt“ werden vermieden, da die größere Vielfalt der Schüler:innen auch Vielfalt an Beziehungen zu anderen Kindern möglich macht, als Mitlernende, als Mentor:in, Tutor:in, etc.

In familiärer Atmosphäre erleben sich die Kinder sowohl in der Rolle dessen, der/die unterstützt wird als auch in der des/der Unterstützenden. Sie finden eine Vielzahl an Möglichkeiten vor, ihren Selbstwert zu bestätigen und ihr Selbstwertgefühl zu stärken und weiter auszubauen.

Hierbei soll sowohl geschlechterübergreifendes gleichwertiges Rollenverhalten zwischen Buben und Mädchen als auch geschlechtersensible Förderung von Buben und Mädchen eingeübt werden.

Ein eigenes Raumkonzept ermöglicht flexible Lehr- und Lernmöglichkeiten und differenzierten Unterricht und Freiarbeit gleichermaßen.

Es gibt Platz für einen Teppich mit gemeinsamer Mitte sowie Platz für individuelles Arbeiten in Einzel-, Partner- oder Gruppenarbeit. Eine Leseecke oder ein Bastel- und Werkbereich sind jederzeit zugänglich und bieten mitunter auch Raum für Rückzug. Die Tische können von den Kindern ganz leicht und schnell selbst verschoben werden. Eigentumsladen helfen bei der Ordnung und unterstützen zu mehr Selbständigkeit!

Die offenen Regale spielen eine wichtige Rolle für das Ordnungs- und Freiarbeitskonzept.

Materialien und Lernangebote (Lernjobs) sind klar nach Fächern und Niveaus gegliedert. Durch die Raumgestaltung wird selbstorganisiertes Lernen einzeln und in Gruppen möglich.

Der Raum, in dem Lernen stattfindet, muss nicht auf die Schule begrenzt sein (z.B. regelmäßige Waldtage, Museums- und Theaterbesuche, Projekte und Workshops, etc.).

Highlights der letzten Jahre...