Schul- und Hausordnung
der Lutherschule

1. Verhalten der Schülerinnen und Schüler

Ein Ziel unserer Schule ist es, den Kindern neben der allgemeinen
Schulbildung auch höfliches und rücksichtsvolles Benehmen allen
Mitmenschen gegenüber zu vermitteln. Dies bildet einen
Grundstein der evangelischen Gesinnung.

Alle Schülerinnen und Schüler sind während ihrer Anwesenheit im
Schulhaus zu gutem Benehmen verpflichtet. Auch in der
Öffentlichkeit tragen sie durch ein angemessenes Verhalten die
Verantwortung für den guten Ruf der Schule.

Hierbei soll ihnen die Vorbildwirkung der LehrerInnen, der Eltern
oder Erziehungsberechtigten und der HorterzieherInnen eine Hilfe
sein.

2. Pflichten der Schülerinnen und Schüler

Die Schülerinnen und Schüler haben den Unterricht während der
vorgeschriebenen Schulzeit regelmäßig und pünktlich zu besuchen
und am Unterricht teilzunehmen.

Auch haben sie die Aufgabe bei verpflichtenden
Schulveranstaltungen, wie es das Schulunterrichtsgesetz vorsieht,
und an den „Tagen der offenen Tür“ anwesend zu sein. Die SchülerInnen
sind verpflichtet, durch ihre Mitarbeit und durch
ihre Einordnung in die Gemeinschaft der Klasse und der Schule
mitzuhelfen, die Aufgabe der Schule zu erfüllen und die
Unterrichtsarbeit zu fördern.

3. Fernbleiben vom Unterricht

Fernbleiben einer Schülerin/eines Schülers vom Unterricht ist nur
gestattet

a) bei gerechtfertigter Verhinderung (Krankheit, unbeeinflussbare
Umstände)

b) bei Erlaubnis der Lehrerin/des Lehrers oder der Direktion

c) bei Befreiung von der Teilnahme an einzelnen Unterrichtsgegenständen.
Die Eltern oder Erziehungsberechtigten haben die Klassenlehrerin/
den Klassenlehrer oder die Schulleitung von jeder Verhinderung
mündlich oder schriftlich unter Angabe des Grundes zu
benachrichtigen.

Auf Verlangen der Klassenlehrerin/des
Klassenlehrers oder der Schulleitung hat die Benachrichtigung
jedenfalls schriftlich und im Zweifelsfall unter Vorlage eines
ärztlichen Zeugnisses zu erfolgen.

Meldepflichtige Krankheiten und
der Befall mit Kopfläusen sind der Schule sofort
bekannt zu geben. Auch ein gesunder
Schüler darf die Schule nicht besuchen, wenn in der Familie eine
meldepflichtige Krankheit (siehe gesundheitsbehördliche
Maßnahmen) auftritt und die Gefahr der Übertragung besteht. Der
Nachweis, dass die Gefahr einer Übertragung beseitigt ist, muss
durch ein ärztliches Zeugnis erfolgen.

4. Mitwirkung der Schule und der Eltern
oder Erziehungsberechtigten an der Erziehung

In erster Linie kommt die Aufgabe der Erziehung der Kinder und
Jugendlichen den Eltern oder Erziehungsberechtigten zu.
Allerdings kann eine erfolgreiche Erziehung nur durch das
Zusammenwirken der Arbeit von Eltern oder
Erziehugnsberechtigten, LehrerInnen und HortpädagogInnen
gelingen.

Weder die Eltern oder Erziehungsberechtigten noch die
LehrerInnen und ErzieherInnen dürfen in Erziehungsangelegenheiten
so handeln, als wären sie von den anderen
Erziehungsfaktoren unabhängig.

Daher werden sowohl Einzelaussprachen als auch gemeinsame Beratungen zwischen
LehrerInnen, Eltern oder Erziehungsberechtigten und
HortpädagogInnen über Leistungsstand, Fragen der Erziehung und
den geeigneten Bildungsweg durchzuführen sein.

5. Beaufsichtigung der Schülerinnen und Schüler

a) Von 7 Uhr 15 bis 7 Uhr 45 ist ein Frühdienst eingerichtet

b) Ab 7 Uhr 45 erfolgt die Beaufsichtigung der Kinder in den Klassen
durch die KlassenlehrerInnen.

c) Die Pausen dienen der Erholung und finden unter Aufsicht der
KlassenlehrerInnen statt. Schreien, Laufen, Raufen, Lärmen und
alles, was Menschen in Gefahr bringen könnte, ist verboten.

d) Während der Unterrichtszeit und der Pausen ist es
ausnahmslos verboten, das Schulhaus zu verlassen.

e) Sollte ein Kind aus einem dringenden Grund das Schulhaus vor
Unterrichtsschluss verlassen müssen, muss es verbindlich von
den Eltern oder einem Erziehungsberechtigten oder von einer
Person, die von den Eltern oder Erziehungsberechtigten bestimmt
wird, abgeholt werden.

6. Allgemeine Bestimmungen

a) Jede Änderung von Anschrift, Telefonnummer (Notfallsnummer!),
des Bekenntnisses oder sonstiger Familienverhältnisse, die für die
Schule relevant sind, ist dem Klassenlehrer/der Klassenlehrerin oder
der Schulleitung mitzuteilen.

b) Die Eltern oder Erziehungsberechtigten haben die Unterrichts- und
Erziehungsarbeit der Schule zu unterstützen, die Schülerin/den
Schüler mit den erforderlichen Unterrichtsmitteln auszustatten und
auf gewissenhafte Erfüllung der sich aus dem Schulbesuch
ergebenden Pflichten der Schülerin/des Schülers hinzuwirken.

c) Die Eltern oder Erziehungsberechtigten zeichnen umgehend mit
ihrer Unterschrift die Kenntnisnahme von Mitteilungen der
Lehrerin/des Lehrers oder der Schulleitung.

d) Der Kontakt zwischen Eltern/Erziehungsberechtigten, LehrerInnen
und SchülerInnen soll gefördert werden. Daher sollen die Eltern oder
Erziehungsberechtigten nach Möglichkeit bei Elternabenden und
Elternsprechtagen anwesend sein und Einladungen zur Teilnahme
am Unterrichtsgeschehen wahrnehmen.

e) Die Eltern oder Erziehungsberechtigten verpflichten sich, das
Schulgeld und den Hortkostenbeitrag zum vereinbarten Termin zu
entrichten.

f) Die Schülerinnen und Schüler müssen im Schulhaus zu jeder Zeit Hausschuhe
tragen, sobald sie ihre Straßenschuhe abgelegt haben.

g) Elektronisches Spielzeug ist während der Unterrichtszeit
nicht erlaubt und muss zu Hause verbleiben.

h) Handys sollen mit ausgeschaltetem Klingel- und Vibrierton in der
Schultasche aufbewahrt werden. Für dringend notwendige Anrufe
steht das Schultelefon jederzeit zur Verfügung.

i) Gefährliche Gegenstände dürfen von den KlassenlehrerInnen oder
von der Schulleitung abgenommen, einbehalten und nur den Eltern
oder Erziehungsberechtigten ausgehändigt werden.